Gänsearten in Deutschland / Europa


Die heutigen Hausgansarten sind aus der Graugans herausgezüchtet worden. Grau- und andere Wildgansarten kommen hauptsächlich im Norden und Osten Europas, mittlerweile aber auch in vielen Orten Deutschlands als Brutvogel vor. Das Besondere an Gänsen sind ihre Beziehungen zueinander. Die Tiere bilden starke Verbände und halten die Strukturen aufrecht. 

 

Auch die Gänse brüten wie alle Vögel in Europa im Frühjahr. 

 

Vor jeglicher Erklärung sei Eines vorangestellt: An diese Seite arbeiten Jäger aus verschiedensten Teilen Europas mit. Sämtliche Gänsearten dürfen (DORT) von diesen Jägern auch bejagt werden. Es sind jagdbare Arten! Es finden sich Bilder auf dieser Seite von Gänsen, die Sie in Ihrem (Bundes) Land möglicherweise nicht bejagen dürfen. Es ist wichtig, diese zu kennen.

 

Schonzeiten und Schusszeiten der unterschiedlichen Gänsearten unterscheiden sich nicht nur von Staat zu Staat und Bundesland zu Bundesland zum Teil ganz erheblich, sondern es gibt hier zusätzlich regionale  Bestimmungen, über die der Gänsejäger genauestens informiert sein muss! Auch genaue Artenkenntnisse, wozu auch Flugbild und Rufe gehöre, ist unerlässlich. Im Zweifel gilt: Nicht schiessen! Beobachten, dazulernen...


Bei der Jagd auf Gänse muss man beachten, dass sich die Arten hinsichtlich ihrer Vorsicht deutlich unterscheiden.

Die Saatgans ist wie die Graugans eindeutig die vorsichtigste Art.

Damit man bei jeder Gänseart erfolgreich ist, muss immer die Vorgehensweise für die Graugans und Saatgans als Richtlinie genommen werden. So umgeht man viele Fehler und der Erfolg ist garantiert.  


Blässgans

Blässgans:

Die Blässgans ist ein reiner Wintergast. Meist sind Trupps von 40 bis 60 Individuen zusammen  unterwegs. Die Blässgans ist deutlich kleiner als die Saatgans. Im Flug sind Blässgänse schwer von Zwerggänsen zu unterscheiden.

 

 

 

 

 

Kanadagans

Kanadagans:

Die Kanadagänse sind ebenfalls relativ arglos und wenig empfindlich was Fehler bei den Lockgänsen / Decoys und Schirm anbelangt.

Viele der in Amerika durchgeführten Gänsejagden gelten dieser Art. Die diesbezüglichen Videos sind deshalb nicht 1:1 auf Graugansjagden zu übertragen.

 

   

Nilgans

Nilgans:

Die Nilgans verhält sich vergleichsweise dreist und wenig intelligent. Lockbilder auch aus wenig naturgetreuen Attrappen werden vertraut angestrichen, ja sogar auf Krähenlockbilder steht diese Art zu. Selbst wenn sie beschossen werden kommt derselbe Flug in aller Regel nach kurzer Zeit zurück. Die Bejagung ist daher relativ einfach.

 


Weißwangengans

Weißwangengans:

Die Weißwangengans wird auch wegen ihrem Aussehen Nonnengans genannt. Man kann sie vom Herbst bis zum Frühjahr in Nordeuropa, an der Nordseeküste und der Ostseeküste, in großen Schwärmen auf Wiesen im Deichvorland gut beobachten.

 

 

 

 

Ringelgans

Ringelgans:

Die Ringelgans ist eine ziemlich kleine Meeresgans. Sie verbringt ihre Winterzeit auf den Halligen und an der Nordseeküste, wo sie in großen Trupps zu beobachten ist. Ihr hübscher namensgebender heller Ringel am Hals fällt dabei auf dem dunklen Federkleid besonders auf – und macht die Ringelgans unverwechselbar.

Saatgans

Saatgans:

Die Saatgans ist wie die Graugans eindeutig die vorsichtigste Art. Decoys, Lockbild und Schirm müssen schlicht perfekt sein um diese vorsichtigen Vögel bei der Gänsejagd zu täuschen.

 

 

 

 

 

 


Brandgans

Brandgans:

Die Brandgans ist ein Höhlenbrüter und nutzt Kaninchenbaue oder Fuchsbauten. Sie brütet an Nordsee, Ostsee und im nördlichen Binnenland. Die Nordsee ist auch wichtigstes Winterquartier der nordeuropäischen Brutvögel. 

 

Graugans

Graugans:

Die Graugans ist wie die Saatgans eindeutig die vorsichtigste Art. Decoys, Lockbild und Schirm müssen schlicht perfekt sein um diese vorsichtigen Vögel bei der Gänsejagd zu täuschen.

 

 

 

Rothalsgans

Rothalsgans:

Wie der Name vermuten lässt, ist die kleine Rothalsgans an Wange, Hals und Brust in dunklem rotbraun eingefärbt. Wie die meisten Gänse sind auch Rothalsgänse Zugvögel.

 

 

 

 


Rostgans

Rostgans:

Die Heimat der Rostgans ist Asien. Die Artbezeichnung leitet sich von dem typischen rostbraunen Gefieder her. Die Rostgans ist ebenso wie die Brandgans ein Höhlenbrüter. Sie dulden während der Brutzeit keine anderen Entenvögel in ihrem Brutrevier. Dies führt zu einer Verdrängung anderer Arten, sobald sich Rostgänse in höherer Dichte ansiedeln. Dadurch ist das einheimische Wild gefährdet.

Zwerggans

Zwerggans:

Die Zwerggans ist besonders auffällig durch ihre große, weiße Blässe über dem Schnabel, weshalb sie auch oft Zwergblässgans genannt wird. Mit etwas Glück sind die schwedischen Gäste aus der Beobachtungshütte Disselmersch in Lippborg zu beobachten.